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Die Atmung ist eine der wichtigsten Vitalfunktionen des menschlichen Körpers, mit welcher der Gasaustausch in der Lunge organisiert und unser Körper über das Einatmen (Inspiration) mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff versorgt wird. Das in unserem Körper entstandene Kohlendioxyd wird durch die Ausatmung (Expiration) aus der Lunge entfernt.

Bei der Funktionsüberprüfung der Stimme wird der praktizierte Atmungstyp genau analysiert. Unterschieden wird dabei die Flankenatmung (kostoabdominaler Typ), die Brustatmung (thorakaler Typ) und die Bauchatmung (abdominaler Typ). Als pathologische Atemtätigkeiten werden die Dyspnoe (erschwerte Atmung, Atemnot z. B. beim Schnarchen), die Hyperpnoe (verstärkte und vertiefte Atmung, z. B. bei Fieber) und die Apnoe (Atemstillstand, Atemlähmung) klassifiziert.

Eine physiologische Atemfunktion im Rahmen der individuellen Möglichkeiten des Patienten ist eine wichtige Voraussetzung für eine physiologische Stimmfunktion.

Logopädisch relevant und dabei interessant ist die Analyse der Sprechatmung und deren Auswirkung auf die Stimme und Stimmfunktionen. Ermittelt wird zunächst der Luftverbrauch (komprimierte, gestaute Atmung oder über belüftendes Atmen) und der Eindruck der Stimmgebung (weich, angestrengt, hart, gepresst oder gar verhaucht). Zu dokumentieren ist der Atemweg (oral, nasal, kombiniert) und ob es sich um eine reflektorische Atemergänzung handelt oder diese nicht möglich ist. Der zur Verfügung stehende Luftvorrat bestimmt die Tonhaltedauer, die mittlere Sprechstimmlage, die Atemfrequenz (abhängig vom Verbrauch), das mögliche Sprechtempo und den Faktor der Stimmermüdung mit.

Panagiota Bonia - Sekretariat Bottrop
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Henriette Ivezic - Sekretariat Essen
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