Intensivfortbildung am 18.08. und 19.08.2017

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Erweiterung des Therapieangebotes der Praxis für Sprachtherapie Prollius

Eingeladen als Referent zu dieser Intensiv-Fortbildung wurde Herr Holger Prüß, der seit Jahren an der LVR – Klinik, Abteilung Neurologie (Bereich Stottertherapie) die Bonner Stottertherapie als Kombination von der Stottermodifikation und Fluency Shaping durchführt und weiterentwickelt.

Ausgesuchte Inhalte waren hier die Erarbeitung

  • effektiver Maßnahmen zum Abbau der psychosozialen Folgeprobleme des Stotterns
  • Identifikation des individuellen Stotterverhaltens
  • Erarbeitung unterschiedlicher Modifikationstechniken („Primäres Stottern“, Stotterkontrolle)
  • Erlernen von Fluency-Shaping-Techniken
  • Transferunterstützende Maßnahmen
  • Maßnahmen zur Rezidivprophylaxe und Rezidivbewältigung und
  • Optimierung des ambulanten Rahmens

Herrn Prüß gelang es außerordentlich gut, dem gesamten Team die verschiedensten Störungsbilder, die einzelnen Diagnoseverfahren und die relevanten Therapiekonzepte anhand von ausgewählten Fallbeispielen und Videoaufnahmen differenziert darzustellen, zu erläutern und eine Fachdiskussion im Team zu moderieren. Besonderer Schwerpunkt waren Anleitungen zur Diagnose und Therapiepraxis. In Kleingruppen sammelten alle TherapeutenInnen Selbsterfahrungen bei den durch Herrn Prüß angeleiteten Übungen zur Anwendung der Therapiemethoden, die durch ihn intensiv supervidiert wurden. Herr Prüß und das Konzept der Bonner Stottertherapie waren der Praxis für Sprachtherapie Prollius nicht unbekannt. Vor einigen Jahren war Herr Prüß eingeladener Referent zu einer Impulsveranstaltung zu diesem logopädischen Arbeitsfeld.

Wir danken Herrn Holger Prüß sehr für diese höchst informative, sehr gut strukturierte Darstellung der Therapieverfahren und seine freundliche, kollegiale Moderation an beiden Tagen!