Fachkräftemangel in der Sprachtherapie

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Der Fachkräftemangel in der Sprachtherapie nimmt weiter zu – die Jobaussichten sind sehr gut, die Bezahlung hingegen leider nicht!

Es gibt etliche Patienten und auch Bedarf an Gesundheitsleistungen, aber nicht ausreichend Therapeuten, klagen einige Praxisinhaber. Hinzu kommt, dass der Bedarf an Gesundheitsleistungen in Zukunft noch weiter zunehmen wird.

Problem und einer der Gründe für den Mangel in der Sprachtherapie ist, dass sich die Vergütung der sprachtherapeutischen Leistung durch die gesetzlichen Krankenkassen seit einigen Jahren auf niedrigstem Niveau bewegt. Die Löhne sind somit im Vergleich zu fachfremden Berufen geringer und der Arbeitgeber hat wenig Spielraum bei Gehaltsverhandlungen. Zwischen 2011 und 2015 kamen auf 100 gemeldete offene Stellen für Sprachtherapeuten lediglich 68 Arbeitssuchende mit der erforderlichen Qualifikation. Viele Praxen klagen über Nachwuchsmangel und fehlende Kräfte.

Der dbs und weitere Verbände setzen sich seit langem für eine angemessene Vergütung der sprachtherapeutischen Leistungen ein und fordern beispielsweise, dass die Vergütung der Heilmittelerbringer von der Grundlohnsumme entkoppelt werden muss.

Auch wir möchten auf diese Problematik aufmerksam machen und setzen uns für eine angemessene Vergütung zur Sicherung der sprachtherapeutischen Behandlungen ein.